Im Rahmen des Deutsch- und Sachkundeunterrichts machte sich die Klasse 3a zu einer Reise in die Vergangenheit auf. Die Schüler*innen haben sich gefragt, wie wohl das Schulleben früher ausgesehen hat. Also ging es am 17.03.2025 in die Regionale Schule Mitte „Fritz Reuter“ in Neubrandenburg. Diese Schule beherbergt ein historisches Klassenzimmer. Dort erlebte die Klasse eine Schulstunde wie vor 100 Jahren.
Um 10:45 Uhr wurden alle Schüler*innen vom Oberstudienrat begrüßt. Da hieß es, geradestehen, Mund zu und zuhören! Im Anschluss durfte die Klasse das Klassenzimmer betreten. Die Kinder staunten nicht schlecht- keine bequemen Stühle, stattdessen alte und harte Holzbänke. Auch der Unterricht entsprach nicht ihren Vorstellungen. Es gab keine Tablets, Füllhalter oder Hefte. Geschrieben wurde damals auf Schiefertafeln mit einem Griffel, in „Sütterlin“ einer alten Schrift. So mussten dann auch die Schüler*innen das Wort Mutter in Sütterlin auf die Schiefertafel schreiben. Das war gar nicht so einfach. Jedoch haben sich alle viel Mühe gegeben.
Am meisten staunte die Klasse allerdings über die Strafen. Konnte jemand eine Frage nicht richtig beantworten, musste dieser Schüler eine Eselskappe für den Rest des Unterrichts tragen. Das ist für die Klasse 3a heute unvorstellbar. Alle Kinder sind froh, dass es diese Erziehungsmaßnahmen heute in der Schule nicht mehr gibt.
Klasse 3a und Frau Kaminski










